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Учебно-методическое пособие по немецкому экономическому языку: "Geld und Bankwesen" (90,00 руб.)

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АвторыБорисова Людмила Митрофановна
ИздательствоВоронеж
Страниц27
ID670104
АннотацияПособие содержит аутентичные тексты и задания к ним. Оригинальные тексты по указанной тематике насыщены фактическим материалом, что дает обучающимся возможность получить представление о денежной системе и основных услугах в сфере немецкой банковской системы. Предлагаемая к текстовому материалу система лексико-грамматических упражнений, а также коммуникативных упражнений способствует активному усвоению лексических единиц по данной теме, а также имеет своей целью развитие и совершенствование навыков монологической и дискуссионно-диалогической речи в рамках предложенной тематики.
Кому рекомендованоРекомендовано для бакалавров и магистров направления Экономика очной, очно-заочной и заочной форм обучения экономического факультета
Учебно-методическое пособие по немецкому экономическому языку: "Geld und Bankwesen" [Электронный ресурс] / Л.М. Борисова .— : Воронеж, 2017 .— 27 с. — 27 с. — Режим доступа: https://rucont.ru/efd/670104

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Учебно-методическое_пособие_по_немецкому_экономическому_языку_Geld_und_Bankwesen_.pdf
МИНИСТЕРСТВО ОБРАЗОВАНИЯ И НАУКИ РФ ФЕДЕРАЛЬНОЕ ГОСУДАРСТВЕННОЕ БЮДЖЕТНОЕ ОБРАЗОВАТЕЛЬНОЕ УЧРЕЖДЕНИЕ ВЫСШЕГО ОБРАЗОВАНИЯ ВОРОНЕЖСКИЙ ГОСУДАРСТВЕННЫЙ УНИВЕРСИТЕТ Кафедра немецкой филологии Учебно- методическое пособие по немецкому экономическому языку: « Geld und Bankwesen» для бакалавров и магистров направления Экономика очной, очнозаочной и заочной форм обучения экономического факультета Составитель: Борисова Л.М. Воронеж 2017 1
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1.Lesen Sie und übersetzen Sie den Text: Geld und Währung. Geld ist in erster Linie ein allgemein anerkanntes Tausch-und Zahlungsmittel, das der Übertragung von Werten dient und dadurch den Kauf und Verkauf von Wirtschaftsgütern ermöglicht und erleichtert. Als Wertmesser und Recheneinheit macht das Geld den Marktwert der einzelnen Güter vergleichbar und das Ergebnis der Wirtschaftstätigkeit berechenbar. Schließlich hat es die Funktion eines Wertaufbewahrungsmittels, das gespart und zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt gegen Güter eingetauscht werden kann. Nach der Art des Geldes unterscheidet man zwischen Münz-, Papier- und Buchgeld. Das Recht, Münzen zu prägen, liegt allein beim Staat. Papiergeld oder Banknoten werden von den Notenbanken ausgegeben. Indem der Staat Münzen und Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt, verpflichtet er jedermann, sie zur Tilgung einer materiellen Schuld anzunehmen. Neben dem Bargeld ( Münz- und Papiergeld ) erlangt das Buchoder Giraldgeld wachsende Bedeutung. Dabei handelt es sich um die jederzeit verfügbaren Guthaben auf den Konten der Banken und Sparkassen, um Geld also, das nur in den Vermögensaufstellungen ( Büchern ) der Banken und ihrer Kunden erscheint. Das Geld kann seine Funktionen nur erfüllen, wenn es einerseits knapp genug bleibt, um seinen Wert und damit seine allgemeine Geltung zu behalten, andererseits aber in solcher Menge vorhanden ist, dass das wirtschaftliche Wachstum nicht durch eine Unterversorgung mit Geld behindert wird. Dafür die notwendigen institutionellen Vorkehrungen zu treffen, ist die wichtigste Aufgabe der staatlichen Währungsordnung. Die bisherige Entwicklung der Währungssysteme war durch den Übergang von der reinen Metallwährung (Gold- oder Silberwährung) über die gebundene Währung zur heutigen freien Währung gekennzeichnet. Bei einer gebundenen Währung sind die umlaufenden Banknoten und Scheidemünzen in ein festes Wertverhältnis zum Gold gebracht und durch die Gold- und Silbervorräte der Notenbank gesichert. Eine Goldumlaufswährung , bei der vollwertig ausgeprägte Goldmünzen in Umlauf und die Banknoten auf Verlangen jederzeit in Gold umzutauschen sind bestand vor dem Ersten Weltkrieg in den wichtigsten Welthandelsländern. 3
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Vereinbarung einer festen Laufzeit Vereinbarung einer bestimmten Kündigungszeit Die Spareinlagen Spareinlagen sind Guthaben auf Sparkonten. Besondere Merkmale sind: - Spareinlagen dienen der Ansammlung oder Anlage von Vermägen. - Sie dürfen von vornherein nicht befristet sein und nicht zur Verwendung im Zahlungsverkehr bestimmt sein. Übung 2. Bitte ordnen Sie zu! Einlagen auf Banknoten, die jederzeit fällig 1 a Spareinlagen Sind und die den Zwecken des bargeldlosen Zahlungsverkehrs dienen. Geldbeträge, die der Ansammlung oder 2 b Sichteinlagen Anlage von Vermögen dienen und nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt sind Einlagen bei Kreditinstituten mit vereinbarter 3 c Termineinlagen Kündigungsfrist oder festgelegtem Fälligkeitstag Währung 1) die Währungseinheit eines Landes, die gesetzliches Zahlungsmittel ist, z.B. die Dollar-, Yen-, Euro-Währung 2) die Geldordnung und damit die Normen, die das Geldsystem eines Landes regeln. Der Außenwert der Währung ist die Kaufkraft der inländischen Währung im Ausland. Das Währungsgebiet ist der Raum, in dem eine Währung gilt; dabei kann ein Währungsgebiet auch mehrere Länder umfassen (z.B. die EU). Devisen Zahlungsmittel in ausländischer Währung, die in Form von Sichteinlagen bei ausländischen Banken gehalten werden. Ferner gehören hierzu Schecks und Wechsel. Ausländische Noten und Münzen werden in der Bankpraxis als Sorten bezeichnet. Übung Währung, Währungsgebiet, Devisen oder Sorten? 6
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1. Dollarnoten -----------------------------2. Schecks und Wechsel in ausländischer Währung ------------------------------- 3. Gesetzliches Zahlungsmittel eines Landes -4. Europäische Union ---5. Guthaben bei ausländischen Kreditinstituten 6. In einem Land zahlungskräftige Banknoten ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------7. Als Zahlungsmittel gültige ausländische Münzen.-------------------------------Wechselkurse Wechselkurs (Devisenkurs) Preis für eine ausländische Währung, der das Austauschverhältnis zweier Währungen ausdrückt. Es ist zwischen einem System fester und flexibler Wechselkurse zu unterscheiden. Ein flexibler Wechselkurs bildet sich auf den Devisenmärkten aufgrund von Angebot und Nachfrage. Er wird auch als Floating bezeichnet. Beim reinen (sauberen) Floating greift die Notenbank bei der Kursbildung nicht ein. Beim schmutzigen (gemanageten) Floating kauft oder verkauft sie jedoch Devisen, um die Wechselkurse zu beeinflussen. In der Regel möchte die Notenbank dadurch starke Kursschwankungen ausgleichen. Ein fester (flexibler) Wechselkurs wird von der Regierung oder der Zentralbank eines Landes festgelegt. Es wird also ein Austauschverhältnis zu anderen Währungen festgesetzt, das man als Parität oder Leitkurs bezeichnet. Die Wechselkurse können aber nicht völlig fest gehalten werden. Der Staat setzt Höchst-und Niedrigstkurse (Interventionspunkte) fest, bei deren Erreichung die Notenbank eingreift (interveniert): Wird der obere Interventionspunkt erreicht, so bietet sie Fremdwährung an-der Kurs sinkt. Die zulässige Schwankungsbreite um den Leitkurs bezeichnet man als Bandbreite. 7
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Geldanlage Die Aufgaben der Deutsche Bundesbank Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank von Deutschland. Das Kreditinstitut hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Doch was macht die Deutsche Bundesbank eigentlich? Banktip erklärt die Aufgaben der Zentralbank. Die Deutsche Bundesbank gehört zu dem Europäischen System der Zentralbanken. Das vorrangigste Ziel des Kreditinstitutes ist es die Stabilität des Preisniveaus sicherzustellen und die Währungsreserven der Bundesrepublik Deutschland zu verwalten. Zudem sorgt sie für die Abwicklung des in- und ausländischen Zahlungsverkehrs. Als eine weitere Aufgabe trägt die Deutsche Bundesbank zur Stabilität der Zahlungs- und Verrechnungssysteme bei. Die Deutsche Bundesbank hat fünf Hauptgeschäftsfelder. 1. Bankenaufsicht Die Deutsche Bundesbank übernimmt im Rahmen ihrer Tätigkeiten die Rolle der Bankenaufsicht. Sie überprüft dabei laufend die etwa 2.300 Kredit-institute in ganz Deutschland. Durch diese Prüfungen soll die Funktions-fähigkeit der deutschen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute sichergestellt werden. International und national ermittelt die Bundesbank statistische Daten auf dem Gebiet des Banken- und Geldwesens. Diese Statistiken dienen als Entscheidungsgrundlage für wirtschaftspolitische Fragen. Auch befasst sich die Bank mit internationalen Fragen zur Wirtschafts- und Währungspolitik, die in internationalen Gremien gelöst werden sollen. 2. Geldpolitik 8
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Der Präsident der Deutschen Bank hat einen Sitz und eine Stimme im Rat der Europäischen Zentralbank. Dadurch wirkt die Deutsche Bundesbank direkt an den geldpolitischen Entscheidungen für den Euroraum mit. Zudem setzt sie die geldpolitischen Beschlüsse in Deutschland um. Zu diesen Entscheidungen gehört zum Beispiel die Bestimmung des Leitzinses. Das hat direkte Folgen für die Verbraucher. Denn der Leitzins bestimmt die Zinspolitik der Banken bei Geldanlagen und Krediten. 3. Notenbank Die Deutsche Bundesbank versorgt die Wirtschaft in Deutschland mit Bargeld. Zudem sichert sie den Umlauf des Bargeldes, indem sie das Geld plant, druckt, verteilt und in bestimmten Fällen vernichtet. Auch stellt sie Falschgeld sicher und leitet dies an die Polizei weiter. Die Bundesbank tauscht außerdem Deutsche-Mark-Bestände und beschädigte EuroBank-noten um. Zudem informiert sie einmal wöchentlich über die umlaufende Bargeldmenge. Weiterhin ist die Bank zuständig für die Währrungsreserven. Dabei handelt es sich um das komplette Vermögen der Bundesregierung, das nicht auf Euro lautet, wie etwa Gold, Sorten, Wertpapiere in ausländischer Währung als auch Guthaben in anderer Währung bei Banken im Ausland. Die Wäh-rungsreserven bilden den Gegenwert zur eigenen Währung und werden möglichst rentabel angelegt. Die Reserven können bei starken Schwan-kungen des Wechselkurses eingesetzt werden. 4. Zentralbank Die Deutsche Bundesbank ist in ihrer Funktion als Bundesbank Re-finanzierungs- und Clearingstelle für Kreditinstitute. Clearing meint das Feststellen gegenseitiger Forderungen, Verbindlichkeiten und Liefer-verpflichtungen. Kreditinstitute können bei der Bundesbank ihren Bedarf an Zentralbankgeld durch diverse Refinanzierungsinstrumente decken. 9
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Auch können die Kreditinstitute nicht benötigte Gelder bei der Bundesbank anlegen. Durch die Funktion als Zentralbank unterstützt die Deutsche Bundesbank den Zahlungsverkehr durch inländische und ausländische Banken. So können Beträge in Milliardenhöhe zwischen Kreditinstituten in dem ge-samten EU-Raum binnen von Sekunden übertragen werden. Jedes Kreditinstitut hat eine Kontonummer bei der Deutschen Bundesbank. Als Kontonummer dient die Bankleitzahl der einzelnen Unternehmen. 5. Bankgeschäft Die Deutsche Bundesbank ist die Bank des Staates und führt kostenlose Konten für alle Behörden und Universitäten als auch für die Sozialver-sicherungsträger. Sie wickelt für all diese Bankdienstleistungen ab. Alle Konten werden bei der Bundesbank auf Guthabenbasis geführt. Weiterhin führt die Bundesbank Konten für die eigenen Mitarbeiter und für karitative Einrichtungen. Die Bundesbank besteht aus neun Hauptverwaltungen und 42 Filialen bundesweit. Weiterhin betreut die Bank die Wertpapieremissionen des Bundes und die Kurspflege dieser Papiere. Auch stellt sie ein wettbewerbsneutrales Girokontonetz für Kreditinstitute zur Verfügung und vergibt Bankleitzahlen. Die Bundesbank arbeitet mit dem Bundesaufsichtamt für das Kreditwesen zusammen. Bankwesen in Deutschland Text 1. Dienstleistungsangebot. Die universell tätigen Geschäftsbanken nehmen Einlagen in jeder Höhe und in unterschiedlichen Fristigkeiten an, vergeben kurz-, mittel- und langfristige Kredite, wickeln den Zahlungsverkehr ab und betreiben zugleich das Wertpapiergeschäft in aller Breite, d.h., sie emittieren Wertpapiere, handeln mit diesen für fremde und eigene Rechnung, verwahren sie und nehmen die Stimmrechte aus den Wertpapieren im Auftrag der Eigentümer wahr. Außerdem handeln sie mit Devisen, Sorten und Edelmetallen und 10
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